Autoreparatur ist Vertrauenssache. Der weitaus größte Teil der Autofahrer ist nicht in der Lage zu …
Hauptuntersuchung wo
Die Hauptuntersuchung, bei derWohin die Werkstatt Geld macht - Berater: Pkw - Reisen - Traffic - ARD
Erstmals nach drei Jahren in jedem Fahrzeug, dann alle zwei Jahre: die Hauptuntersuchung (HU), im Volksmund "TÜV" getauft, obwohl andere Prüfinstitute die Begehrlichkeit der Plaketten schon lange haben. Die Generalinspektion wurde seit dem 01.07.2012 verschärft: Zahlreiche bisher "kleine Mängel" werden heute als "erhebliche Mängel" eingestuft, die zur Ablehnung eines neuen Aufklebers führten.
Insbesondere die meisten Beleuchtungsfehler werden heute als "erheblich" eingestuft - sei es ein defekter Parkscheinwerfer, ein kaputtes Bremslicht, ein eingestellter Frontscheinwerfer oder ein kaputtes Kennzeichenlicht auf beiden Seiten. Auch die Hauptuntersuchung ist seit der Reformierung etwas aufwendiger: Sie wird immer teurer: Schließlich bietet ein Teil der Inspektionsgesellschaften dem Fahrzeugbesitzer an, die Fehler noch am selben Tag zu beheben und das Auto erneut zu präsentieren - ohne Mehrkosten.
Im Regelfall müssen die wesentlichen Defekte am Kfz innerhalb eines Monates behoben und der Kontrollstelle wieder vorgelegt werden. Welchen Nutzen haben die Workshops, um ein Automobil für die Hauptuntersuchung geeignet zu machen? Findet er alle Defekte an einem Wagen, die für die nächsten Plaketten von Bedeutung sind? Möchten Sie Beschädigungen beheben, die für den Erwerb der Aufkleber unwichtig sind?
Unsere Fahrzeuge: Ein Ford Focus Kombi, Bj: 1999, Kilometerstand 142.000, Hauptuntersuchung im Juni 2014 Das Auto hat einige "erhebliche Mängel", die die HU-Plakette gefährden: Sie ersticken das Auto an einer belebten Straßenkreuzung und können es nicht mehr starten - oder das Lenkschloss greift ein, was während der Autofahrt wirklich riskant wäre.
Wir haben drei Workshops ausgewählt: eine Niederlassung einer großen Werkstattkette, eine unabhängige Werkstätte und einen Ford-Vertragshändler. Werkstattkette: Diese Werkstätte notiert die fehlerhaften Bremse aus den in unserer Fehlerliste aufgeführten Fehlern. Andernfalls bemerkt die Mechanik keinen der HU-relevanten Macken. Außerdem schlägt die Verkettung zwei Instandsetzungen am Kalkulationsschema vor, die nichts mit der Hauptuntersuchung zu tun haben:
Die Preisempfehlung für diese teilweise lückenhafte, teilweise überflüssige Reparatur: 1050 EUR. Zweiter Kostenloser Workshop: Der Köder zeigt das Auto zu einer kleinen Bosch-Tankstelle. Dabei blickt der Kapitän direkt auf das Auto - in Anwesenheit des Kunden. Kurz unter die Motorhaube schauen, dann darf das Auto auf die BÃ?hne.
Hier werden alle anderen Fehler, die für den Aufkleber von Bedeutung wären, übersehen - trotz wiederholter Aufforderung durch den Lockvogel. Wenn Sie das Auto hier zur Instandsetzung abgeben würden, wäre die Abrechnung viel größer, denn dann wären noch mehr Fehler spürbar. Dieser Workshop hat uns auch nicht weitergebracht.
Nach nur einer Autostunde ist das Auto durchgesehen. Außerdem bekommen wir eine Prüfliste mit allen geprüften Bauteilen - so bekommen wir auch einen Einblick, was am Auto nicht zerbrochen ist. Außerdem notiert die Fachwerkstatt die Reparatur der defekten Schalterfeder - obwohl dies für die Hauptuntersuchung unerheblich ist.
Wie kann ich erreichen, dass der Workshop das tut, was ich benötige - und nicht mehr? Wenn Sie Ihr PKW nur in der Garage parken und sagen: "Schauen Sie, was zu tun ist", laufen Sie damit Gefahr, dass unnötige, aber kostspielige Instandsetzungsarbeiten notiert werden - und das PKW danach immer noch nicht für die Aufkleber geeignet ist.
Mit ein paar Handgriffen steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass die Werkstätte nicht zu viele oder zu wenige Reparaturarbeiten auf den Voranschlag schreiben wird: Bei der Fahrzeugübergabe sollten Sie uns mitteilen, was in naher Zukunft mit dem Auto kommen wird - zum Beispiel die Hauptuntersuchung oder auch eine länger andauernde Fahrt - und uns auffordern, uns die Sache genauer anzusehen, auch wenn sie ein paar Euros kosten wird.
Bei explodierenden Instandsetzungskosten ist es immer sinnvoll, eine zweite Fachwerkstatt oder gar einen Fachmann das Auto überprüfen zu lassen. 2. Werden den Mechanikern die "Achillesverse" des betreffenden Models bewusst gemacht, kann er schwerwiegende Fehler entdecken, die er sonst vergessen hätte. Verabreden Sie sich mit der Garage, dass sie Sie immer vor der Reparatur alles, was nicht vereinbart wurde, rufen sollte.
Seien Sie möglichst dabei, wenn das Fahrzeug überprüft wird. Kann der Polier dem Auftraggeber vor Ort Anfragen zum Verhalten und zu aktuellen Vorfällen mit dem Fahrzeug übermitteln, kann er Bauteile untersuchen, die er sonst gar nicht bemerkt hätte. Nach der Instandsetzung die entfernten alten Bauteile in den Stamm einlegen und in den Rumpf einsetzen.
Falls Ihnen von Freunden und Bekannten gesagt wird, dass eine Werkstätte billig ist, fragen Sie vor jeder weiteren Instandsetzung und sagen Sie offen, wenn ein bestimmter Teil nicht gleich ausgetauscht werden muss, dann sollte es wahrscheinlich eine Gelegenheit dazu verdienen. In Zweifelsfällen melden Sie das Fahrzeug zur Hauptuntersuchung an, ohne vorher eine Garage zu besuchen. In jedem Falle werden alle für den Aufkleber wichtigen Fehler entdeckt - und nur diese.
Dann fahren Sie mit dem Wagen in die Vertrauenswerkstatt und präsentieren Sie ihn wieder. Das ist oft günstiger als mehrere hundert Euros für die Reparatur, die für die Aufkleber nicht relevant sind.