Reifen Auswuchten Bedeutung

Bedeutung des Reifenausgleichs

Aus fertigungstechnischen Gründen haben die Reifen und Felgen Toleranzen, d.h. das Gewicht ist nicht gleichmäßig verteilt.

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Wird das " Auswuchten von Rädern " abgeschnitten, kann man es mit "en:Tire balance" und den restlichen Teil mit "en:Balancing or rotating masses" zuweisen. Unter Balancieren versteht man das Reduzieren oder Beheben eines Ungleichgewichts. Alle starren Gehäuse, die sich um eine feste Drehachse drehen, haben eine Unsymmetrie, die Erschütterungen (Schwingungen), Geräusche und erhöhten Verschleiss und bei hoher Geschwindigkeit auch Zerstörungen verursachen kann.

Sollte die Herstellungstoleranz zu einer zu großen Unsymmetrie führen, muss die Masseverteilung auf diesem Gehäuse einzeln ausgeglichen werden. Anstelle einer Veränderung des Körpers kann auch die Drehachse zur Minimierung der Unsymmetrie angepasst werden. Dieses Auswuchtverfahren wird als Balancezentrierung bezeichnet[1]. In der DIN ISO 1940-1 sind die Auswuchttoleranzen genormt.

Bei der Auswuchtung von Kraftfahrzeugrädern setzt eine Wuchtmaschine ("Radwuchtmaschine") das Laufrad (Felge mit Reifen) in Drehbewegung (Rotation). Ein elektronisches Auswertesystem berechnet die Unsymmetrie aus den Messwerten der an der Welle auftritt. Dann werden Ausgleichsgewichte an der Radfelge angebracht, um die Unsymmetrie aufzufangen. Mit Beschluss der EU-Kommission vom 28. Juli 2002 über Altfahrzeuge wurde die Verwendung von Bleiblei in Ausgleichsgewichten untersagt.

Es gibt auch dynamisches Auswuchtgewicht. Ursache der Unsymmetrie sind ungleichmäßiger Reifen- oder Profilverschleiß und ungleiche Dichteverteilung der Radmitte. Deshalb müssen die Räder des Fahrzeugs nach einem Reifentausch oder anderen Revisionsverfahren neu auswuchten. Deshalb müssen oft Gegengewichte an beiden Felgenseiten befestigt werden. Wuchtmaschinen ermitteln mittels Rotationsbewegung und dynamischer Krafteinleitung die Massen, den Neigungswinkel und die Felgenseite, an der Wuchtgewichte befestigt werden müssen.

Nach den Begriffen "statisch" und "dynamisch" ist die Statik bereits im Stillstand der Anlage erkennbar, während die Dynamik erst im Betriebszustand erkennbar wird. Das Auswuchten in einer Referenzebene ist beim stationären Auswuchten völlig unzureichend, im Unterschied zum automatischen Auswuchten auf 2 Flächen. Die Auswuchtgewichte können relativ zum Mauszeiger verschoben oder gebogen werden.

Rotierende Masse von Waschmaschine, Wäscheschleuder und Zentrifuge für Röhrchen können grundsätzlich nicht ausgeglichen werden (da sich der Füllstand in der Regel ungleichmäßig verändert und verteilt). Aus diesem Grund sind ihre Rundachsen in einer elastischen und gedämpften Lagerung verfahrbar gelagert, um die Belastungen der Lagerung und der Umwelt zu reduzieren. In modernen Waschautomaten wird oft zuerst ein langsamer Schleudervorgang durchgeführt und dann versucht, die Wäsche durch Vorwärts- und Rückwärtsdrehung zu verteil.

Zur Überwachung der Unruh haben sie einen Beschleunigungsaufnehmer an der Walzenaufhängung. Restunwuchten bewirken eine sogenannte Grenzgeschwindigkeit, bei der das schwingende System (Feder-Masse-System aus Rotor-Masse und Wellen bzw. Gesamtgewicht und Aufhängung/Fundament) schwingen kann. Vor allem bei schnelllaufenden Anlagen (Turbinen, Schleudern etc.) birgt die Grenzdrehzahl eine Gefährdung; sie wird durch gutes Auswuchten, durch elastische, gedämpfte Lagerung oder durch einen besonders schnellen Durchlauf der Grenzdrehzahl beim Anfahren reduziert.

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