Autoreparatur ist Vertrauenssache. Der weitaus größte Teil der Autofahrer ist nicht in der Lage zu …
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MotorradölwechselÖlwechsel
Motorenöl altert: Die Zusätze und Schmiereigenschaften des Motorradmotorenöls verschlechtern sich mit der Zeit. Es ist Zeit für einen ÖIwechsel. Das Motorrad vor dem Wechsel erwärmen (nicht heiß). Abhängig vom Motorrad wird die Entleerungsschraube zunächst von störenden Kunststoffverkleidungen durchbrochen. Um den Ölabfluss aus dem Boden des Motors zu ermöglichen, muss oben genügend Druckluft eindringen können - also die Einfüllschraube jetzt herausschrauben.
Ein kompletter Ölaustausch beinhaltet auch den Wechsel des Ölabscheiders. Wie eine Konservendose wirkt man und nimmt sein GehÃ?use mit. Andere sind wie ein aufgerolltes Mini-Akkordeon und enthalten Filtrierpapier. Sie müssen in ein motorseitig angeordnetes Filtergehäuse eingelassen werden. Der neue Spalttopffilter hat einen Dichtungsring, der vor dem Einsatz fein mit Ölen beschichtet wird.
Das wie ein Mini-Akkordeon aussehende Filtermaterial ist in einem von einer oder mehreren am Rande angebrachten Verschraubungen gehaltenen Einhausungen untergebracht. Sie ist in den meisten Faellen an der Vorderseite des Antriebsmotors angebracht. Nach dem Abschrauben des Deckels (Achtung: Restöl tritt aus!) den Altfilter entfernen, das Filtergehäuse reinigen und den neuen, korrekt ausgerichteten Teil einlegen.
Herstellerabhängig sind auf dem Deckel, Gehäusedeckel oder einer zentralen Schraube Dichtung und Dichtring angebracht, die alle ausgetauscht werden müssen. Nach erneutem Schließen des Gehäuses und Anziehen der Befestigungsschrauben mit einem Drehmoment-Schlüssel alle Ölflecke vom Triebwerk mit einem Reinigungsmittel entfernen. Die Reinigung sollte ernst gemeint sein, da sonst bei heißen Motoren unangenehme Geruchsgase auftreten können und extrem starke, störende Verschmutzungen auftreten können.
Nachdem die Entleerungsschraube einen neuen Dichtungsring erhalten hat und gemäß den Anweisungen des Herstellers festgezogen wurde, können Sie das Frischöl nachfüllen. Der Dichtungsring des Einfüllstutzens sollte ebenfalls umgehend ausgetauscht werden - das spart viel Zeit. Ölspiegel und Dichtigkeit sollten nach einem kleinen Motortestlauf nochmals überprüft werden. Nüsse haben noch ihre Salatschale, der Garagenwirt ist noch gut gelaunt, der Lokomotive ist von drinnen wieder "vergoldet" und der Geldbeutel ist nicht nur aus Ziegenleder.
Nach dem Aufräumen der Werkstatt und der ordnungsgemäßen Entsorgung des Öls - unangenehme Ölflecke auf dem Fußboden können mit einem Ölfleckentferner entfernt werden - kann man wieder auf die Hänge gehen. Zur Sicherheit den Ölspiegel vor dem Start noch einmal kontrollieren - vor allem bei Motor mit Ölfilter, die in einem zusätzlichen Gehäuse untergebracht sind.
So lange das Motoröl in einem nicht geöffneten Container gelagert wird, hat es eine relativ lange Lagerzeit. Das liegt an den im Motoröl enthaltenen Chemikalien, die sich bei verlängerter Lagerzeit zersetzen können. Daher wird Motoröl in der Regel nicht auf Lager gekauft. Problematisch ist vor allem, dass neuere Generationen von Fahrzeugen häufig erhöhte Anforderungen an das Motoröl stellen, so dass das vor Jahren erworbene Motoröl möglicherweise nicht mehr den geltenden QualitÃ?tsrichtlinien des neuen Automobils entspricht.
Motoröl in einem bereits offenen Container sollte innerhalb von sechs Monaten aufgebraucht werden, da Motoröl auch durch "Atmen" aushärtet. Wem "nur" ein paar Euros Motoröl auf Lager sind, kann möglicherweise am Ende des Weges einsparen. Hoch soll der Antrieb leben! nach vorhergehender Säuberung und Überarbeitung.
In Raffinerien beispielsweise werden durch das so genannte katalytische Hydrocracken Grundöle mit wesentlich besseren Qualitätseigenschaften hergestellt, die den mineralischen Ölen in puncto Kaltfließverhalten, Wärme- und Chemikalienbeständigkeit weit voraus sind. Ein schnelleres Einölen des Triebwerks nach dem Anlassen, eine wesentlich bessere Sauberkeit des Triebwerks und ein verbesserter Schonung der Motorbauteile sind weitere Vorzüge.
Synthetisches Öl wird für Motorräder, die vor 1970 hergestellt wurden, nicht empfohlen. Das Triebwerk verdankt es einer hohen Lebensdauer. Der JASO T 903 ist zur Zeit die bedeutendste Klassifizierung für Motorradmotorenöle der Welt. Ausgehend von den Vorgaben der API definiert JASO weitere Merkmale, die unter anderem die einwandfreie Funktionsweise des Öles in nass-sumpfgeschmierten Schaltkupplungen und Zahnrädern gewährleisten.
Je nach Reibungsverhalten in der Rutschkupplung wird sie nach JASO MA oder JASO MB klassifiziert. Die JASO MA und derzeit die JASO MA-2 spezifizieren einen erhöhten Reibungskoeffizienten. Die ACEA European Motor Oil Classification of Automobile Manufacturers (Association des constructeurs Europèens d'Automobiles) ist seit 1996 in Kraft. Haben Sie noch weitere Informationen zum Motorrad oder Zubehör?