Autoreparatur ist Vertrauenssache. Der weitaus größte Teil der Autofahrer ist nicht in der Lage zu …
Diesel Auto Nachrüsten
Nachrüstung von DieselfahrzeugenSollte eine Umrüstung alter Diesellokomotiven notwendig werden, könnte dies nach einem neuen Sachverständigengutachten mehr als 5000 EUR pro Auto ausmachen. In vielen Gemeinden könnte die mangelnde Luftreinhaltung und die damit einhergehende Grenzwertüberschreitung für Stickoxide mehrere hundert Tonnen Dieselfahrzeughalter in die Höhe treiben. So werden in einem weiteren Bericht im Auftrage des Bundesverkehrsministeriums die Nachrüstkosten für ältere DI-Motoren mit einem Kat als wesentlich größer geschätz.
Der neue Bericht lautet: "In jedem Falle müssen die Ausgaben für eine Hardware-Umrüstung auf mehr als 5000 EUR festgelegt werden. "Der erste Gutachter hatte für ein Retrofit etwa 3000 EUR pro Auto angenommen. Dass solche Umstellungen auf dieselbetriebene Motoren notwendig sind, um die Luftqualität zu verbessern, ist in der Bundesrepublik jedoch aktuell sehr kontrovers.
Allerdings berät bereits eine Arbeitsgemeinschaft des National Diesel Forum, die unter der Leitung des Bundesministeriums für Verkehrsluft, Luftqualität und Dieselzukunft Lösungsansätze erarbeiten soll, wer die anfallenden Umrüstkosten trägt. Es wird davon ausgegangen, dass prinzipiell auch die Eigentümer von Dieselmotoren aufgefordert werden sollten, für die Umrüstung zu bezahlen.
Darin wird auch Folgendes vorgeschlagen: "Die erhaltenen Geldbußen können verwendet werden, um wirtschaftlich schwache Eigentümer beim Kauf eines schadstoffärmeren Fahrzeugs oder bei der Reduzierung (Freistellung) des Anteils der Eigentümer an den Ausgaben für Hardware-Nachrüstungsmaßnahmen zu unterstützen. "Das bedeutet, dass die Eigentümer mindestens einen Teil der Umbauarbeiten am Triebwerk selbst tragen müssen. "Es wäre zum Beispiel vorstellbar, dass die Ausgaben zwischen der Automobilindustrie, dem Bund und dem Eigentümer geteilt werden", so die Regierungskreise.
Die vorgeschlagene Belastung der Eigentümer wird wahrscheinlich zu einem gewissen Missfallen unter den Dieselmotorenbesitzern führen. Das ist ein weiterer Grund, warum das Bundesministerium für Verkehr nicht an die nachträgliche Ausrüstung von Verbrennungsmotoren mit Abgaskatalysatoren glaubt. Weil es offensichtlich ist, dass man die Fahrzeughersteller nicht per Gesetz zur Übernahme der anfallenden Gebühren auffordern kann. Bei der Umrüstung von Triebwerken gibt es "klare fachliche, juristische und wirtschaftliche Befürchtungen, die auch durch die vorhandenen Berichte unterstützt werden", sagt ein Pressesprecher unter Bezugnahme auf die aktuelle Untersuchung.
Für die betreffenden Dieselkraftstoffbesitzer kommt ohnehin kein Geldbetrag vom Bunde. Wenn die Eigentümer am Ende wirklich bezahlen müssen, werden sie noch schlechter. Der jüngste Bericht besagt, dass die Eigentümer nach dem Einsatz von Abgaskatalysatoren "mit Qualitätsverlusten und erhöhtem Kraftstoffverbrauch auch bei sorgsamer Umsetzung" konfrontiert werden.