Autoreparatur ist Vertrauenssache. Der weitaus größte Teil der Autofahrer ist nicht in der Lage zu …
Reifendaten
BereifendatenMarkierung des Reifen für Personenkraftwagen
Auf den Seitenwänden von PKW-Reifen befinden sich verschiedene Benennungen und Symbole..... Aus den Einträgen in den Linien 16. 1 und 16. 2 des "Zulassungsbescheinigung Teil 1" (Abb. 1a) ist ersichtlich, welche Reifegrößen für das jeweilige Kraftfahrzeug zugelassen sind. Hier wird nur eine Einheitsgröße oder eine Einheitsgrößenkombination eingegeben, wenn an der Vorder- und Hinterachse verschiedene Reifenabmessungen vorzufinden sind.
Bei den hier angegebenen Größen muss es sich nicht um die aktuell montierte Reifengröße handeln. Die weiteren möglichen Reifendimensionen sind im so genannten CoC-Dokument ("Certification of Conformity") unter den Nummern "32. Radreifen:" und/oder "50. Bemerkungen:" zu entnehmen (siehe Abb. 1b, 1c). Figur 1a: "Teil 1 Zulassungsbescheinigung" Der bis 2005 ausgestellte "Alte Fahrzeugschein" zeigt die Reifendimensionen unter den Nummern 20 und 21 oder 22 und 23 (Abbildung 1d).
Zwei. Die Etikettierung der Reifenflanke/"Kenndaten" Die rechtlichen Bestimmungen für Autoreifen sind in 36 StVZO, die Etikettierung von Autoreifen in 36 StVZO Abs. 7 (früher Abs. 2(b)) niedergelegt. Entsprechend sind Autoreifen nach der EU-Richtlinie ECE-R 30 nachgestellt. Das betrifft vor allem die Markierung der Reifenseitenwand. Er gibt Aufschluss über die wesentlichen Angaben zum Fahrzeug.
Die Handhabung der Reifeneigenschaften wird dadurch kompliziert, dass die Messeinheiten des Metriesystems (m oder mm) mit dem britischen Zollsystem (1" = 25,4 mm) verbunden sind. Der Reifenumfang wird immer in Zentimetern (hier: 175 mm) angezeigt. In diesen FÃ?llen liegen die Reifendicken zwischen 160 und 240mm. In der Regel weichen die tatsächlichen Reifendicken aufgrund der gängigen Herstellungstoleranzen leicht von den Nenndaten ab und variieren von Fabrik zu Fabrik um einige wenige Milimeter.
Es hängt natürlich auch von der Felgenbreite ab, auf der der Luftreifen aufgesetzt ist. Durch die Standardisierung der Bereifung können die meisten Bereifungen auf unterschiedlich breite Räder montiert werden. Durch die daraus resultierenden Breitendifferenzen können bestimmte Fahrzeuge veranlassen, nur eine Reifenkombination mit gewissen Radfelgen zuzulassen, da diese in diesen FÃ?llen unter allen Betriebsbedingungen mit Gewissheit (d.h. auch bei Umlenkung oder Lenkwinkel) "frei laufend" sind.
Die Verwendung von Schneeketten kann auch an gewisse Reifendicken und Reifenbreiten gekoppelt werden. Es handelt sich um das prozentuale Höhen-/Breitenverhältnis des Reifenquerschnitts, Beispiel in Abb. 2: "/70 "Der Experte redet hier auch von "Serie 70" oder "70er Jahren ......". Bereifung". Eine " /50 " besagt dann, dass die Reifendicke die Hälfte der Reifendicke beträgt.
Spezialfall: Für Bereifungen der Baureihen 80 und /82 war das ".../80" in der bisherigen Benennung nicht gebräuchlich - entsprechend findet sich "175 R 15" noch in alten Fahrzeugscheinen. Dieser Wert ist nun gleich der momentanen Reifengröße "175/80 R 15". Anmerkung: In Personenkraftwagen dürfen nur die Reifen eines Typs verwendet werden. Mischreifen - d.h. Diagonal- und Gürtelreifen an einem Kraftfahrzeug - sind nach StVZO 36 nicht erwünscht.
Allerdings sind Ausnahmeregelungen zulässig. Die Tragfähigkeitsangabe ist ein Maß für die Nutzlast des Luftreifens. Jeder LI-Wert wird einer bestimmten Belastungskapazität des Luftdrucks des Reifens bei einem bestimmten Druck zugewiesen, wie in den Auszügen in der folgenden Übersicht ersichtlich. Das Beispiel in Abb. 2: "82" 475 kg bei einem Reifendruck von 2,5 Bar. Mit jeder Verringerung des Reifendrucks sinkt auch die Nutzlast des Luftreifens.
Der montierte Reifendruck muss zumindest dem in den Fahrzeugscheinen genannten LI entspricht, darüber hinaus sind auch größere Mengen zulässiger. Bei welchen Unterschieden zwischen Fahrzeugbrief und Bereifung ist dies möglich? "Entsprechende Zusatzinformationen "Verstärkt", "Extra Load" oder auch "XL": Kennzeichnung auf besonders tragfähigen Bereifungen (z.B. für Transporter, Minibusse, Transporter, Geländefahrzeuge, Schnellzugwagen mit Keilreifen).
Schließlich ist auch die erhöhte LI-Codenummer ausschlaggebend für die Belastbarkeit dieser Bänder. Verstärkte Luftreifen einer gewissen Abmessung erfordern ebenfalls einen erhöhten Luftdruck als die Standardausführung des Luftreifens. Entsprechende Zertifikate über die Gebrauchstauglichkeit von Pneus an einem Auto, für das verstärkte Pneus bestimmt sind, sind beim Pneuhersteller zu erhalten. Der Last-Index und der Speed-Index sind in Verbindung zu betrachten.
Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über die Verringerung der Tragfähigkeit von V-, W- und Y-Reifen bei entsprechend hoher Geschwindigkeit. Für Standard-Autoreifen (Geschwindigkeitsindex z.B. T oder H), die nicht früher als 100 km/h auf Trailern fahren, sind Lastaufschläge von bis zu 10 Prozent bei einem Reifendruckanstieg von 0,2 bar zulässig.
Ein Sachverständiger sollte hinzugezogen werden, um die Reifenreserven und mögliche Anhängerlasten zu berechnen. Autoreifen mit einem Höhen-/Breitenverhältnis von 45% oder weniger und einem Geschwindigkeitsindex von V oder mehr werden auch als Ultra-Hochleistungsreifen (UHP-Reifen) bezeichnet. GR und ZR: Für schnellere, älterere Kraftfahrzeuge wurden in den Fahrzeugdokumenten Luftreifen mit den Benennungen GR (Höchstgeschwindigkeit über 210 km/h) und RR (über 240 km/h) vorgesehen.
Sie sind nicht standardisiert und oft nicht mehr erhältlich. Wie schnell diese Räder auch wirklich fahren können, hängt von der Belastung durch Radsturz, Radsturzwinkel und anderen Fahrzeugspezifikationen ab. Jeder, der auf diesen Kraftfahrzeugen modernere Bereifung einsetzen möchte oder muss, sollte sich an einen zugelassenen Reifendistributor oder -hersteller wende.
Zahlreiche Reifenspezialistinnen und -hersteller stellen zu diesem Zweck auch Sicherheitszertifikate aus. z.B: Richtungsgebundene Bindung und Markierung "OUT-SIDE" Hauptsächlich bei Bereifung mit speziellem Profildesign wird die Flanke mit Kennzeichnungen wie "Rotation", "Drehrichtung", "Richtung" in Verbindung mit einem Richtungspfeil markiert (siehe auch Abb. 2). Beim Montieren der Bereifung ist die angegebene Lauf- oder Fahrtrichtung zu berücksichtigen!
Die einzelnen Reifensorten sind auf der Seitenwand mit den Worten "Outside" oder "Out-Side" markiert. Das Profil dieser Räder ist so ausgelegt, dass die Räder bei der Montage am Auto ein "unebenes" Reifenprofil für die rechte und rechte Fahrzeugseite erzeugen (asymmetrisches Reifenprofil). So haben es die Reifenhersteller beabsichtigt und haben an sich keinen nachteiligen Einfluss auf das Reifenverhalten.
Der Rückzug eines Schlauchs ist nicht nur unnötig, er ist - von wenigen Ausnahmefällen einmal ganz ausgenommen - nicht erwünscht. Im Falle einer Punktion mit Luftausfall kann das Einführen eines Schlauchs bestenfalls als vorübergehende Notmaßnahme angesehen werden, die so schnell wie möglich durch einen unversehrten schlauchlosen Luftreifen ersetzt werden muss. Die Einzelheiten werden vom Hersteller des Reifens geregelt. Doch nicht alle mit dem M+S-Zeichen gekennzeichneten Räder sind und waren richtige Sommerreifen.
Dadurch wird sichergestellt, dass dieser Luftreifen die definierten und bewährten Mindestvoraussetzungen für den Gebrauch auf Schnee einhält. Der Übergangszeitraum für die Erkennung von Bereifungen mit einem M+S-Zeichen als Winterbereifung ist bis zum 30.09.2024 gültig. Bis zu diesem Zeitpunkt werden Bereifungen mit einem M+S-Zeichen im Geltungsbereich der "situativen Winterreifenpflicht" als Winterbereifung erkannt.
Bereifungen, die für den Ganzjahreseinsatz bestimmt sind und daher auch unter Winterfahrbahnbedingungen arbeiten müssen (Ganzjahresreifen), werden in diesem Rahmen als Sommerreifen aufbereitet. Bei Winter- und Jahresreifen mit M+S (bis 2024) und/oder dem Alpinen Piktogrammsymbol kann deren Geschwindigkeitsindex (siehe auch f: Geschwindigkeitssymbol) niedriger als die maximale Konstruktionsgeschwindigkeit des Fahrzeuges sein, wenn der Triebfahrzeugführer durch einen Sichtvermerk oder eine Anzeige über die verminderte Maximalgeschwindigkeit der Triebfahrzeugreifen unterrichtet wird und er diese Maximalgeschwindigkeit beachtet.
Bei diesen Anwendungen müssen Luftreifen mit den oben aufgeführten Zeichen benutzt werden. Gerade in Österreich ist auch eine Profillänge von mind. 4 Millimetern erforderlich - mit weniger Profillänge zählen diese Räder einfach zu den Sockelreifen. Für den Winterdienst sind in Deutschland nach der " Situationswinterreifenverordnung " vorzuschreiben. Bei diesen Anwendungen dürfen nur Luftreifen mit einem M+S-Zeichen ( "M+S-Symbol" für vor dem 1.1. 2018 hergestellte Reifen) oder dem "Alpine-Symbol" (für nach dem 31.12.2017 hergestellte Reifen) eingesetzt werden.
Sonderregelungen für die Benutzung von Pneus von M+S im italianischen Sommer: In den Sommermonaten (16. 5. bis 11. 10.) dürfen nach einer Anordnung des italianischen Verkehrsministeriums Winter- oder Ganzjahrespneus (Reifen mit M+S-Kennzeichnung) nur mit Winter- oder Ganzjahrespneus befahren werden, wenn diese einen Geschw. index haben, der zumindest dem im Teil I des Fahrzeugscheins angegebenen Geschw.index des Teiles I der Fahrzeugscheinbescheinigung liegt.
Während des Zeitraums zwischen dem 16. November und dem 16. Dezember des folgenden Jahres (Winterhalbjahr) können in diesem Zeitabschnitt zur Erfüllung der Winterreifenanforderung auch Luftreifen mit einem geringeren Geschwindkeitsindex als in den Fahrzeugdokumenten angegeben (mit der entsprechenden Geschwindigkeitskennzeichnung im Blickfeld des Fahrers) eingesetzt werden. Der Schriftzug "TWI" (oder ein Firmenlogo) ist auf beiden Seiten der Reifenschulter am Rande der Profilfläche an sechs Punkten über den ganzen Umfang des Reifens in Kleinbuchstaben geprägt (siehe Abb. 5).
Die Reifentiefe sollte auf keinen Fall bis zu einer Tiefe von 1,6 Millimetern abgenutzt sein: Bei einigen Reifenmodellen sinkt die Bodenhaftung bereits unterhalb einer Profillänge von ca. 3 bis 4 Millimetern bei Regen und Schneefall merklich! Außerdem ist die 4-stellige Zahl nicht auf beiden Seiten des Luftreifens eingestanzt. Verschlüsselungssystem bis 1999: Bis Ende 1999 wurde das Herstelldatum des Rades in den letzen 3 Stellen der sogenannten "DOT"-Nummer kodiert.
Bei der Herstellung von Altreifen, die ausschließlich aus neuen Materialien hergestellt werden (im Unterschied zu Runderneuerungsreifen ), dürfen seit Okt. 1998 nur noch solche zum Verkauf angeboten werden, die den Anforderungen der ECE-R 30 nachkommen. Seit Okt. 2006 sind runderneuerte Altreifen nach ECE-R 108 geregelt, nach ECE-R 30 müssen Altreifen wie angegeben mit dem Herstelldatum gekennzeichnet sein.
Seit diesem Zeitpunkt dürfen nur noch Gummireifen mit E-Markierung und Angaben zum Herstelldatum vertrieben werden. Kann das Herstelldatum nicht identifiziert oder gefunden werden (nicht immer in Verbindung mit der DOT-Nummer und in der Regel nur auf einer der beiden Reifenseitenwände), sollte ein Reifenspezialist (z.B. Reifenhändler) konsultiert werden.
Dabei steht das E-Zeichen für diese Bereifung auch für ihre Konformität, worauf die Länderkennzahl des Staates, in dem das Modell genehmigt wurde, folgt. Ab dem Herstellungsdatum 1.10. 98 (40. KW 98, entsprechend der DOT-Nr. 4083) ist diese Markierung der Reifenseitenwand in Europa obligatorisch. Folglich darf ein Kraftfahrzeug nicht mit Bereifung ausgestattet sein, die, wenn sie nach dem 1.10. 98 hergestellt wird, dieses Zeichen nicht trägt.
Bei runderneuerten Bereifungen ergeben sich abweichende Regelungen (siehe S. 10f). Die meisten dieser Reifen sind mit verstärkten Seitenwänden ausgestattet, die das Auto auch bei niedrigem Luftdruck unterstützen können. Je nach Fabrikat sind die Notlaufflächen auf der Flanke unterschiedlich beschriftet, wie in der folgenden Tabelle dargestellt: Es wird davon ausgegangen, dass in den nÃ??chsten Jahren die ReifenmaÃ?e mit HF-Kennzeichnung in die Zulassungsscheine von Einzelpersonen-PKWs mit Niederflurreifen als Standard oder als Option eintragen wird.
Die mit dieser Bezeichnung gekennzeichneten Räder sind selbst entworfene Züge. Der Austausch dieser Notlaufreifen durch gleichgroße Räder ohne die Verwendung von B ist nicht erlaubt. Bei Bereifungen mit HF-Kennzeichnung ist zudem das Zeichen einer stilgerechten "Schnecke" angebracht (Abb. 7). Im Falle eines Reifenschadens können diese als Notmaßnahme anstelle des fehlerhaften Rads angebracht werden, z.B. um eine lange Fahrt (in der Regel höchstens 80 km/h) in die nächstgelegene Werkstätte zu erlauben, die das fehlerhafte Rad reparieren kann.
Bei diesen Noträdern haben die Räder die gleichen Abmessungen wie bei den Standardbereifungen unter 2. Entscheidend ist der große Buchstabe "T", der der Reifenbreite vorausgeht. Er ist nur für den kurzfristigen (T-)Einsatz bestimmt, ist 145 Millimeter breit, hat ein Verhältnis von Höhe zu Breite von 80%, eine radiale Karkassenkonstruktion (R) und einen Außendurchmesser von 16 Inch.
Dies ist ein Tubeless-Reifen (TL) mit einer Nutzlast von 925 kg (LI 105) bei einem vorgegebenen Reifendruck von z.B. 4,2 bar und einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h (M). Sofern der Automobilhersteller nichts anderes vorschreibt, müssen die Luftreifen mit 4,2 Bar aufgeblasen werden, um die oben genannte Belastbarkeit zu erreichen.
Dementsprechend müssen die Bereifungen für Notfahrräder die Inschriften "Nur für den vorübergehenden Gebrauch" und "Aufgeblasen auf 420 kPA (60 psi)" aufführen. Diese sind mit "R", "runderneuert", "runderneuert" oder "runderneuert" zu kennzeichnen. Der Zeitpunkt der Erneuerung ist in der gleichen Art und Weise anzugeben wie der Zeitpunkt der Herstellung völlig neuer Luftreifen. Es dürfen seit Mitte 2006 nur noch runderneuerte Altreifen in Verkehr gebracht werden, die nach ECE R 108 hergestellt und getestet wurden und ein E-Kennzeichen wie komplett neue Altreifen haben.
Wir empfehlen, nur Bereifungen mit dieser E-Kennzeichnung zu kaufen. Die genannten Bereifungen dürfen gewisse Geräuschgrenzwerte nicht überschreiten, wenn die vorgeschriebene Testmethode je nach Breite oder Konstruktion des Reifens angewendet wird, und zwar in zwei Phasen der Grenzwerte. Je nach erreichtem Grenzwert werden die Bereifung anders markiert. Die ECE-R 117 verlangt auch die Einhaltung bestimmter Mindestvoraussetzungen für den Nasshaftung, die durch den Vergleich eines Referenzreifens (Standard-Referenzreifen, abgekürzt: SRTT) mit bekanntem Verhalten nach der vorgegebenen Testmethode festgelegt werden.
Abhängig vom Geschwindigkeitsindex und der Reifenkonstruktion variieren die Werte für den Nassgrip im Verhältnis zum Standard-Referenzreifen leicht. Darüber hinaus dürfen die nach ECE-R 117 genehmigten Bereifungen gewisse maximale Rollwiderstandswerte nicht überschreiten. Aus einer Kombination von Buchstaben und Zahlen in der Umgebung der E-Marke ist die Einstufung der Bereifung nach ECE-R 117 ersichtlich.
Wenn hier z.B. die Schriftfolge "S1WR1" gelesen werden kann, erfüllt dieser Luftreifen wie oben beschrieben den Rauschgrenzwert S1, den Nassgriffgrenzwert W und den Fahrwiderstandgrenzwert R1. Weiterführende Angaben zu den spezifischen Reifenkennzeichnungen sind bei einem Reifenspezialisten oder dem jeweiligen Händler erhältlich. Pneus C sind als Niederflurreifen nach ECE - R 54 standardisiert. Wenn der Kunde den Austausch von PKW-Zwangsreifen gegen PKW-Zwangsreifen oder andersherum wünscht, sollte er sich mit dem Fahrzeug- oder Reifenhersteller über die Tauglichkeit der Fahrzeug/Reifen-Kombination beraten.
Das Etikett dieser leichten LKW- und Geländereifen (C-Reifen) ist mit dem von gewöhnlichen Autoreifen zu vergleichen. Es gibt jedoch einige Besonderheiten: Die Markierung ist z.B.: 215/70 R 15 C 106/104 R. Die " 106 " steht für die Reifenbelastbarkeit in einer einzigen Anordnung (950 kg), die " 104 " für die Reifenbelastbarkeit in einer Doppelanordnung (900 kg). Das Tragfähigkeitsverhalten der Räder, das oft auch als Achslastverhalten bezeichnet wird, hängt von einem gewissen Reifendruck ab.
Für weitere Informationen zu den jeweiligen Bereifungen sollte ein Händler, Hersteller oder Automobilhersteller konsultiert werden. Er hat eine Nutzlast von 1030 kg (einfache Anordnung) und 975 kg (doppelte Anordnung) bei einem erhöhten Druck (4,5 statt 3,75 Bar bei 215/70 R 15 C 106/104 R). Der Tragfähigkeitsgrad der Räder ist immer in Verbindung mit den Fahrgeschwindigkeiten zu errechnen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Reifenhändler oder Autohändler. Weiterführende Seitenmarkierungen und deren Bedeutung: Neben den bereits erwähnten Markierungen befinden sich weitere Schilder und Kürzel auf einer Reifenseitenwand (Liste nicht vollständig): Welche Unterschiede zwischen Fahrzeugausweis und Bereifung sind zulässig? Abgesehen vom Prinzip, dass die Angaben in den Fahrzeugdokumenten oder der CoC mit denen auf dem Luftreifen korrespondieren müssen, bestehen die folgenden Ausnahmen:
Die Tragfähigkeitsindex des aufgebauten Luftreifens kann höher sein als der jeweilige Eintrag in den Fahrzeugdokumenten. Beispiel: Kfz-Schein 165/65 R 13 76 Ti, Reifenbeschriftung: 165/65 R 13 77 Ti. Im Einzelfall sind die vom Automobilhersteller in den Fahrzeugdokumenten vorgegebenen Belastungsindizes (LI) der Räder wesentlich höher als die halbe maximale Achslänge ( "Tragfähigkeit") (z.B. zwei Räder mit je 615 kg Tragweite führen eine Welle, die mit max. 1080 kg beladen sein darf).
In diesen FÃ?llen ist es seit Ende 2004 erlaubt, 1 ) fÃ?r diese FÃ?lle Pneus mit einem geringeren Belastungsindex (LI) als vorgesehen zu benutzen. Daher ist die Mindestvoraussetzung für die Bereifung in Bezug auf den LI die halbe zulässige Höchstachslast für eine einzelne Radanordnung (üblich bei Personenkraftwagen). Liegt die zulässige Gesamtachslast (Nummer 16 im "alten" Fahrzeugbrief, Kästen 7.1 bis 7.3 im "Zulassungsnachweis Teil I") bei 1080 kg, würden die mit dem LI 87 versehenen Räder (entspricht 545 kg pro Reifen) genügen.
Weil die Belastbarkeiten in der Regel auch den Bereifungen einer gewissen Abmessung zugewiesen werden, hat der Bereifungskäufer bei der Firma LI keine oder nur eine begrenzte Auswahl. Die vorliegende Verordnung gilt daher in erster Linie für Fahrzeuge, für die der Fahrzeughersteller z.B. die Nutzung von Pneus vorzusehen hat.
Im Notfall empfiehlt sich eine zusätzliche Empfehlung durch einen Reifenfachhändler. Die Geschwindigkeitssymbole oder der Geschwindigkeitsindex können immer "bedeutender" sein als die korrespondierenden Einträge in den Zeitungen. Beispiel: Kfz-Zulassungsbescheinigung 185/65 R 14 86 H (bis 210 km/h), Luftreifen mit der Beschriftung 185/65 R 14 86 V (bis 240 km/h) sind ebenfalls ersichtlich.
"Die Richtlinien 70/156/EWG und 92/23/EWG; - Angaben über die Hoechstgeschwindigkeit und die Eigenschaften der Reifen" sind die Hoechstgeschwindigkeit, d.h. die Hoechstgeschwindigkeit des Fahrzeugs und die vom Fahrzeughersteller festgelegten Herstellungstoleranzen (Variante oder Version). Dadurch wird sichergestellt, dass kein Serienfahrzeug die vorgegebene Maximalgeschwindigkeit übersteigt. "Die vor dieser KBA-Information gebräuchliche Abweichung zwischen der in den Unterlagen genannten maximalen Fahrzeuggeschwindigkeit und der maximalen Reifengeschwindigkeit ist daher nicht mehr vonnöten.
Für den Golfer 1. 6 TDI BMT Comfortline verschreibt VW eine Bereifung mit dem Geschwindigkeitsindex V (bis zu 240 km/h), die gemäß dem "Approval Certificate Part 1" eine maximale Geschwindigkeit von 192 km/h erreicht. Die Übergröße dieser Räder entspricht der maximalen Geschwindigkeit gemäß der Fahrzeugdokumentation (192 km/h). Hier können auch Räder mit einem Geschwindigkeitsindex H (bis 210 km/h) mitfahren.
Ein " Umbau " auf Räder mit niedrigerem Geschwindigkeitsindex ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn diese überhaupt im Angebot sind und deutlich billiger sind als die " schnellen " Versionen des selben Reifentyps. Für ältere Fahrzeuge mit ABE oder staatlicher individueller Typgenehmigung werden die Mindestreifenanforderungen an den Geschwindigkeitsindex aus der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs gemäß den Fahrzeugpapieren nach der folgenden Gleichung berechnet:
Beispiel: Für ein Kraftfahrzeug, dessen Fahrunterlagen eine maximale Konstruktionsgeschwindigkeit von 183 km/h aufweisen, wird für den Luftreifen ein Wert von ( (183 + 6,5 + 0,01 * 183 =) 191,3 km/h bestimmt. Dann müssen in diesem Falle die Räder mit dem Geschwindigkeitsindex U (bis zu 200 km/h) oder H (bis zu 210 km/h) eingebaut werden.
Es ist zu beachten, dass bei Effektivgeschwindigkeiten über 210 km/h oder bei Geschwindigkeitsindizes über H (V, W oder Y) die Tragfähigkeitsindex des Reifens reduziert werden muss. Winter-/ Ganzjahresreifen (nur mit Symbol für M+S oder " Alpine "): Der Geschwindkeitsindex von Winterreifen mit Symbol für M+S oder " Alpensymbol " kann für Maximalgeschwindigkeiten unterhalb der maximalen Konstruktionsgeschwindigkeit des Fahrzeugs gültig sein (StVZO 36 Abs. (5)).
Aus diesem Grund muss in diesem Fall ein Plakette im Blickfeld des Fahrzeugführers mit der für den Skireifen zugelassenen Hoechstgeschwindigkeit aufgeklebt werden. Es ist auch möglich, frühzeitig vor dem Überschreiten der für die eingesetzten Bereifungen erlaubten Maximalgeschwindigkeit eine Meldung auf dem Display des Fahrzeugs anzuzeigen. Beispiel: Kfz-Kennzeichen 195/65 R 14 89 H (Sommerreifen), Bereifung mit Beschriftung 195/65 R 14 89 Q M+S ( "bis 30.09.2024") oder "Alpensymbol" (wenn das Reifenproduktionsdatum nach dem 31.12.2017 liegt) sind ebenfalls ersichtlich.
Die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Fahrzeugs wird in diesem Falle natürlich auch durch die Geschwindigkeit des Luftreifens eingeschränkt. Wenn in den Fahrzeugdokumenten (siehe auch Abbildung 1) Reifenabmessungen mit einem "M+S" gekennzeichnet sind, sind diese Details als Empfehlung zu interpretieren. M+S Reifen mit dieser Abmessung können auch mit einem anderen, z.B. niedrigerem Geschwindigkeitsindex eingesetzt werden.
um die Erläuterungen zum Last- und Geschwindigkeitsindex zu befolgen. Im Falle von Reifenabmessungen, die nur als Winterreifen vorgesehen sind, sind bei der Montage von Schneeketten eventuelle Bewegungsfreiheitsprobleme der Schneekette zu berücksichtigen. Diese dürfen jedoch nur dann eingesetzt werden, wenn sie gemäß ECE-R 30 markiert sind, d.h. ihr Identifizierungscode muss dem in diesem Merkblatt angegebenen Formular entspricht.
Wenn die Markierung von der ECE-R 30 abweicht (z.B. No Load Index, No Speed Index), muss der Hersteller der Bereifung in schriftlicher Form erklären, dass diese Bereifung den jeweiligen Forderungen der ECE-Norm entspricht. Werden " P " -Bereifungen in die Papiere aufgenommen (insbesondere bei US-Modellen), können auch nach ECE-R 30 getestete Bereifungen eingesetzt werden, wenn mit der Ausnahmen des Fehlers "P" die Markierung am Bereifung mit dem Eintrag in den Fahrzeugpapieren überein stimmt.
Bisher waren in den Fahrzeugdokumenten für schnell laufende Fahrzeuge in der Regel Bereifungen mit den Benennungen GR (Höchstgeschwindigkeit über 210 km/h) und ZR (über 240 km/h) vorzufinden. Sie sind nicht nach ECE-R 30 standardisiert und oft nicht mehr erhältlich. Wie schnell diese Räder auch wirklich fahren können, hängt von der Belastung durch Radsturz, Radsturzwinkel und anderen Fahrzeugspezifikationen ab.
Jeder, der eine modernere Reifenbezeichnung (gemäß dieser Information) wünscht oder benutzen muss, sollte sich an einen zugelassenen Reifendistributor oder -hersteller wende. Zahlreiche Reifenspezialistinnen und -hersteller verfügen zu diesem Zweck auch über Sicherheitszertifikate. Für die Verwendung eines Reifens mit Abmessungen, die nicht in den Fahrzeugdokumenten angegeben sind, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Vertragshändler oder Reifendistributor in Verbindung.
Der Prüfer kann bestimmen, ob weitere Reifenabmessungen später zugelassen wurden oder ob andere Rad-Reifen-Kombinationen zugelassen werden können. Darüber hinaus können die Websites einiger Fahrzeug- und Reifenspezialistinnen und -hersteller informieren.