Die Hauptuntersuchung hat schon so mancher Beziehung zwischen Auto und Fahrzeughalter ein jähes …
Bremse Auto Aufbau
Karosserie mit BremseMachen Sie sich keine Sorgen; es ist keine Promotionsarbeit eines Bremsingenieurs, die sich anschließt, sondern eine für den Laie leicht zu verstehende ErklÃ??rung der grundlegenden Funktionen der Fahrzeugbremse. Die Fahrzeugbremse basiert, wie vorstehend vereinfachend erläutert, darauf, dass zwei feste Beläge, die an Trommelbremsscheiben als Bremsklötze bezeichnet werden, gegen eine sich drehende Bremsscheibe anpressen.
In der Anfangszeit wurden in Autos nur Trommelfeststeller eingesetzt. Die Integration einer Parkbremse ist bei der Scheibenbremse viel komplexer und damit auch kostspieliger als bei der Trommelbremse. Aus diesem Grund sind die stärkeren Lamellenbremsen weiterhin an den Hinterachstrommeln und nur an der Hinterachse angebracht, vor allem für Fahrzeuge der niedrigeren Preisklasse. Noch in den frühen Tagen der Fahrzeuggeschichte wurden die Bremsbeläge per Kabel maschinell gegen die Bremstrommel gepresst.
Weil sie jedoch im Sommer gefriergefährdet waren, ungleichmäßige Kräfte auf die Einzelbremsen durch Stretching auftraten und letztlich die gerissenen Bremszüge ein erhöhtes Maß an Unfallgefahr bergen, wurden sie durch die Hydraulik-Bremsanlage ausgetauscht. Heutzutage wird die Kühlflüssigkeit in einem so genannten Haupt-Bremszylinder komprimiert, indem das Gaspedal mit einer Druckkraft beaufschlagt wird. Über zwei Ausgange und die damit verbundenen Steuerleitungen wird der im Haupt-Bremszylinder erzeugte einheitliche Luftdruck auf die Bremse übertragen.
Einer der Ausgänge liefert die vorderen linken und hinteren rechten Bremse, der andere die hinteren linken und vorderen rechten sie. Über die Heizkolben presst die verdichtete Kühlflüssigkeit nun die Beläge gegen die an der Bremse befindliche Scheibe oder die Beläge gegen die Trommel über so genannte Scheibenbremszylinder. Heutzutage findet man Bremszüge nur noch an der Handbremse, wo die elektronische Handbremse das Sicherheitsrisiko von Bremsseilen immer mehr ausgleicht.
Künftig wird an einer Elektrobremse gearbeitet, die komplett auf die hydraulische Steuerung verzichten kann. Anschließend soll der Fußdruck über ein Bediengerät elektrisch auf die Bremse übertragen werden. Die im Volksmund häufig verwendete Bezeichnung für Hydrauliköl ist nicht nur missverständlich, sondern einfach unwahr. Andererseits kombiniert sich die Betriebsflüssigkeit nicht nur mit der Wassermenge, sondern ist auch extrem wasseraufnahmefähig, d.h. sie zieht mit der Zeit immer weniger Luft an, so dass ihr siedender Punkt von rund 260°C mit der Zeit immer weiter abfällt.
Damit der im Haupt-Bremszylinder aufgebaute Luftdruck effektiv auf die Bremse übertragen werden kann, darf keine Druckluft im Gesamtsystem vorhanden sein, da diese komprimierbar ist und somit den Luftdruck nicht in der Art und Weise überträgt, wie es die Betriebsflüssigkeit ausübt. Aus diesem Grund muss die Bremse nach allen Eingriffen an der hydr. Bremsanlage gründlich belüftet werden.
Allerdings kann nicht nur die Lufteinschlüsse den Bremsdruck auf das Pedal in den Hohlraum auslösen. Die beim Abbremsen erzeugte Wärme kann auch zu einer starken Erwärmung der Kühlflüssigkeit bei konstanter Belastung der Bremse durch z. B. Stop-and-go-Verkehr oder auf Passierstraßen mitführen. Die in der Kühlflüssigkeit enthaltenen Wassermengen verdunsten und bilden eine Dampfblase, die das Hydraulikbremssystem lähmt.
Die Bremse ist nach dem Abkühlen wieder funktionstüchtig, sofern bis dahin kein Zufall eingetreten ist. Daher ist ein turnusmäßiger Austausch der Betriebsflüssigkeit, etwa alle zwei Jahre, besonders erwünscht. Um den erforderlichen Bremsdruck aufzubauen, ist eine erhebliche Kraft auf das Gaspedal aufzubringen. Zur Erleichterung des Bremsvorgangs werden Bremstriebwerke verwendet, die den hinter der Klappe im Motoreinlasskrümmer gebildeten Vakuum nutzen und die auftretende Tretkraft stark reduzieren.
Daher arbeitet der Druckübersetzer in allen FÃ?llen nur bei gelaufenem Triebwerk. Mittlerweile ist das Abbremsen mehr geworden als die simple Verzögerung von gestern. Die heutigen Bremssysteme mit elektronischem Fahrerassistenzsystem denken mit und machen das Autofahren noch bequemer und sicher.