Reifenwechsel über Kreuz

Quer zum Reifenwechsel

Radwechsel über Kreuz was ist das eigentlich für eine Bereifung, die nicht an eine Fahrtrichtung geknüpft ist, wie z.B. meine sommerlichen Räder. Manchmal kann man hü und manchmal kann man heiß auf den Wechsel über Kreuz hören. Wenn die Fahrtrichtung vorgegeben ist, ist es eindeutig VRHR und VLHL.

aber wie ist es jetzt, wenn die Fahrtrichtung nicht fest ist?

FRHL und VLHR oder VRHR und VLHL? Besonders der letztgenannte Set hört sich spannend an: 1 voller Tank treibt wie ein billiger Streifen, aber der Reifensatz reicht in der Summe aus. Falls die Räder ab Lager eine Fahrtrichtung haben: immer anbringen! Sind die Räder entgegen der Fahrtrichtung eingebaut, ist dies als technisches Gebrechen zu werten (TÜV, Fahrzeugprüfung, Unfallanzeige).

Sollten die Räder ab Lager keine Fahrtrichtung haben, können sie durch die Verwendung am Fahrzeug bezogen werden. Wie bei den "Sägezähnen" werden die Einzelprofilblöcke auf der Fahrfläche mehr oder weniger (je nach Fahrwerkshärte) diagonal gelöscht. Diese Gebrauchsspuren sind oft mit der reinen Handfläche zu spüren, indem man die flache Handfläche in beide Fahrtrichtungen über die Fahrfläche bewegt.

Manchmal ist dieser Wirkung auch mit bloßem Augenmaß sichtbar. Betrachtet man nun von außen die nach oben gerichtete Profilfläche des Laufrades, so weisen die spitzen, hohen Flanken nach vorn, während die weichen, unteren Flanken nach rückwärts weisen. Diese Wirkung entsteht durch den Bremsverschleiß. Wenn Sie die Räder quer wechseln, wird dieser Vorgang wieder rückgängig gemacht bzw. in das Gegenstück verlagert.

Während dieses Prozesses erhitzt sich der Luftreifen jedoch mehr als unter Einhaltung der "erlernten" Einlaufrichtung. Durch diesen Einfluss wird jedoch die Nutzungsdauer der Anlage dementsprechend verlängert.

Wechseln beim Reifenwechsel die Räder miteinander - ist es das wert?

Reifenwechsel beim Reifenwechsel? Früher war es gängig, die Felgen von der Vorder- auf die Vorderachse oder "quer" beim Reifenwechsel (oft von Ihnen selbst) zu wechseln. Aber trifft diese Anregung auch heute noch zu, oder ist es nicht mehr notwendig, die Felgen moderner Fahrzeuge zu wechseln?

Auch heute noch gilt die empfohlene Reifentauschaktion beim Reifenwechsel. Vom Allgemeinen Deutschen Automobilclub, kurz ADAC genannt, wird der Austausch von Reifenpaaren nach 10000 bis 15000 Kilometer empfohlen, was auch den Vorgaben der Gummiindustrie und der meisten Automobilhersteller entsprechen würde. Bei Achs- und Seitenwechseln, d.h. von vorn nach hinten und nicht von vorne nach unten (aber nicht von hinten nach rechts), sollte der Reifenverschleiß in unterschiedlichem Maße umgangen werden.

Darüber hinaus neigen die Räder an der Treibachse zu mehr Verschleiß, was ein Argument für einen regelmässigen Austausch der Paare ist. Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob im Einzelfall ein Austausch von Reifenpaaren empfohlen wird, sollten Sie die Wahl einem Fachmann anvertrauen. Nur wenige Autos haben an der Vorder- und Hinterachse verschiedene Bereifung.

Der Scheibendurchmesser sowie die Reifendicke oder die Seitenwandhöhe können variieren. Bei Fahrzeugen mit unterschiedlichen Reifengrößen an Vorder- und Hinterachse ist es natürlich nicht möglich, die Laufräder von Rad zu Rad zu wechseln. Verschiedene Profillängen an Vorder- und Hinterachse wirken sich vor allem dann auf das Fahrverhalten aus, wenn der Profiltiefenunterschied zwischen den beiden Reifensätzen mehr als zwei Millimeter ist.

Mit den Testern wurde ein Auto mit verschiedenen Paaren abgenutzter Räder an der Vorder- und Hinterachse ausgerüste. Beim Aquaplaningverhalten und der Bremseffizienz wurden bei der Ausstattung des Fahrzeugs mit den weniger abgenutzten Bereifungen an der Vorderachse deutlich höhere Werte erreicht. Bei der Montage von Bereifungen mit weniger Lauffläche an der Antriebsachse hat sich die Stabilität jedoch deutlich verschlechtert.

Einen wesentlichen Beitrag zur Fahrstabilität eines Fahrzeuges leistet die Nachlaufachse. Durch die seitlichen Führungskräfte dieser Welle wird das Antriebsverhalten sowohl bei Geradeausfahrten als auch bei Kurvenfahrten stabilisiert, weshalb das Heck des Fahrzeuges beim Einbau von Bereifungen mit "kleiner" Lauffläche auf dieser Welle zum Herausbrechen neigen kann. Auch die Scheiben quer wechseln? Es ist eine Frage, ob die Scheiben auch quer ausgetauscht werden sollen, die manchmal die Spirituosen teilt.

Früher war dies manchmal der Fall, eine generelle Anregung wird heute jedoch von Reifenspezialisten oder Automobilclubs nicht ausgesprochen. Manche Reifenspezialistinnen und Reifenspezialisten raten, bei gewissen Antrieben, wie z.B. bei allradgetriebenen Autos, die Diagonalreifen zu tauschen. Wenden Sie sich dazu am besten an den entsprechenden Reifenspezialisten oder lassen Sie sich von einer fachkundigen Werkstatt beraten.

Grundsätzlich können bei der Montage von Bereifungen ohne eine bestimmte Fahrtrichtung verwendet werden, jedenfalls wenn es sich um Neubereifung handele. Fahrer meldeten nach dem Austausch von bereits verschlissenen Autoreifen quer zu einem zunächst instabileren Fahrverhalten. Bei laufrichtungsgebundenen Bereifungen dürfen diese unter keinen Umständen entgegen der vom Verkäufer angegebenen Richtung angebracht werden. Der Reifenwechsel von der linksseitigen Seite des Fahrzeugs auf die rechtsseitige Seite und zurück kommt hier definitiv nicht in Frage.

Allerdings können Richtungsreifen von der Vorder- auf die Vorderachse und zurück gewechselt werden. Unter keinen Umständen dürfen solche Räder entgegen der Fahrtrichtung angebracht und verwendet werden. Richtungsweisende Bereifung erkennt man in der Praxis an einem Hinweispfeil auf der Reifennutr. Betrachtet man die Profilform eines richtungsgebundenen Reifens, so erkennt man in der Regel, dass das Profilmuster U-förmig oder V-förmig ist.

Falls Sie sich nicht ganz sicher sind, ob Ihre Bereifung richtungsweisend ist, lassen Sie die Radmontage von einem Experten in der Fachwerkstatt durchführen, der über die notwendigen Fachkenntnisse verfügt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an einen Fachhändler.

Mehr zum Thema