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Gleichrichter Lichtmaschine
Wechselstromgenerator mit GleichrichterDurch die Rotationsbewegung des Läufers entsteht ein variables magnetisches Feld, da die Statorspulenwicklungen wechselseitig dem magnetischem Nord- und Südpol ausgesetzt sind. Dadurch wird in den Statorwicklungen eine Drehstromwechselspannung generiert. Weil das Elektrosystem eines Motorrads mit Gleichspannung betrieben wird, ist eine Wandlung des Wechselstromes in Gleichspannung erforderlich. Dies geschieht durch den Gleichrichter.
Die Steuerung sorgt dafür, dass immer dieselbe Stromspannung von 14,4 V an die Zelle kommt, egal mit welcher Geschwindigkeit. Regulatoren und Gleichrichter sind bei alten Fahrzeugen separate Komponenten, bei heutigen Krafträdern sind beide im gleichen Gebäude unterzubringen. Die durch den Statormotor hervorgerufene Abgabespannung ist bei höheren Geschwindigkeiten zu hoch - ein Nachteil dieser Bauart - und würde die Blockbatterie (ohne Regler) durch Übersteuerung zerschlagen.
Bei Erreichen der Batterieladespannung bricht die Steuerung den Ladevorgang ab. In den Reglern selbst, aber vor allem in den Statorwicklungen, wird die Überspannung in Hitze umgerechnet. Die andere Konstruktion, die bei Krafträdern zu finden ist, besteht aus einem Läufer mit Elektromagneten. Über zwei Schleifenringe wird dieser Wicklung ein DC-Strom aus der Zelle eingespeist, so dass ein Erregungsstrom erzeugt wird.
Die Rotation des Magnetrotors bewirkt einen wechselnden Stromdurchfluss in den Statorkabel. Bei ständiger Messung der Eigenspannung durch den Kontroller generiert der Statormotor nur so lange einen elektrischen Widerstand, wie diese unter 14,2 V beträgt. Das Anregungsfeld wird von der Steuerung über 14,4 V durchbrochen. Dies ist auch der Hauptvorteil dieser Konstruktion: Es wird keine (überschüssige) Energie durch den Statuator abgegeben, die in Hitze umgesetzt werden muss.
Die Vermeidung von Übertemperatur verlängert die Nutzungsdauer im Vergleich zur Konstruktion des Permanentmagnetrotors.